LINE-UP

 LINE-UP 2019 

 NOVAA 


Wenn fricklige Elektro-Beats in breiten Akustik-Sounds die Liebe des Lebens finden, dann geht das Ganze sogar soweit, das die Grundgesetzte der Natur neu geschrieben werden müssen. In der wunderschönen Welt, welche die Sängerin, Songwriterin und Producerin NOVAA im Kopf des Höhrers entstehen lässt, dort zwischen den zerlaufenden Seenlandschaften und den nebelverhangenen Feldern, brechen die Genregrenzen auf und die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft werden verformt zu vier neuen markanten Elementen: orchestral, organisch, elektronisch und hyperreal. Was irgendwann mal aus Spaß ganz alleine in ihrem Schlafzimmer begonnen hat, findet mittlerweile Fans in Los Angeles, London und Berlin, findet den Weg an die Spitze der Hype Maschine Charts, klickt sich über 7 Millionen Mal auf Sportify, sticht Gurr und Fibel aus und heimst den New Music Award ein und bringt 2019 eine atemberaubende Vision auf die InsectLounge Bühne.


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 KIND KAPUTT 


In einer beständig zerfallenden Welt, in der nichts mehr zählt, in der der Sozialismus Tod ist und man das Gefühl von Kohärenz misst, dort sitzt ein geplagtes Kind vor seiner Stereoanlage, wird beschallt von Heisskalt, Fjørt, Marathonmann und Thrice, während es eine Revolution plant. Eine Revolution in welcher Alternative-Rock, Post-Punk und Post-Hardcore die Funken sind die ein Feuer entfachen sollen und den Grundstein bilden für ihr Denkmal aus Beton und Flaschenpfand, für den Schrei, in dem man alles ausspricht, was man sich sonst nie zu sagen traut, für den Schlag ins Gesicht und die versöhnliche Umarmung danach. Das alles ist es, was KIND KAPUTT mit ihrem Sound transportieren, dieses eine bestimmte Gefühl von "genauso muss es sein", welches ihre Soundwände dieses Jahr auch auf uns niederstürzen lassen, wenn sie an die InsectLounge Bühne klopfen. 


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 GEISTHA 


Schattenhaft füllt GEISTHA die Atmosphäre mit Licht und Klang.
Die eigens konzipierte Lichtinstallation geht dabei eine Symbiose
mit der Musik ein und errichtet so audio-visuelle Kathedralen um
sein Publikum. Falsett-Gesang geleitet den Hörer durch eben diese nebelhaften Räume. Gleichzeitig laden düstere, pulsierende Bässe, welche sich unter weite elektronische Sphären legen, den Hörer auch immer wieder ein, sich im Tanzen zu verlieren. Seid dabei, wenn der Sänger, Songwriter und Producer bei uns Licht- und Klangfluten entfesselt und mit ihnen die Komplexität der Welt, für einen flüchtigen Moment reduziert.


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 CLAIM 


CLAIM und das InsectLounge Open Air sind wie Bud Spencer&Terence Hill, wie Al&Peggy Bundy, wie John Lennon&Yoko Ono, wie Aronal&Elmex. Wir gehöhren einfach zusammen. Da war es natürlich keine Frage, dass wir den gemeinsamen runden Geburtstag zusammen feiern, wenn drei der vier nicht gerade mit ihrer anderen Band GARDA unterwegs sind und Japan erobern. Beisteuern zum Fest werden sie ihren patentierten CLAIM Sound und der ist nach wie vor schnell, tanzbar, noisig, lebendig, rau, fernab von klassischen Song-Strukturen und mit ihren Popcorehymnen vorallem Live eine Urgewalt. "Egal was passiert oder nicht passiert. Wir sind immer da." machte Sänger Kai Lehmann einst eine klare Ansage, also kommt vorbei und stoßt mit CLAIM und uns auf die letzten 20 Jahre an und auf die nächsten 20 die da kommen werden!


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 PAULS JETS 


Paul ist eine Sphinx, ein 20-jähriges Pop-Genie, einer der die Regeln bricht, weil er sie nicht kennt. Poet, Soundfrickler und Punk in einem, seine Band die Jets ein loser Haufen gleichjunger Querdenker. Wo Wanda mit "Amore" und Machotum die Weltbürger geben, Bilderbuch mit Softdrink in ihrer "Maschin" durch die overdresseden Straßen Wiens cruisen und dem unendlichen Erbe von Ja, Panik, sitzt der Posterboy des postpostpostmodernen anything goes in seinem wiener Kinderzimmer, saugt all diese gennanten Einflüsse in sich auf und fügt diese zu Pop-Meisterwerk aus Indie-Rock, Dreampop und Avantgrade zusammen. Die Wiener selbst sagen über ihren Sound: „Wir machen laute, elektrische, schreckliche Musik!“. "Die Newcomer des Jahres", preist das Schall Magazin und der Musikexpress sagt „Pauls Jets scheinen der neue österreichische Darling zu sein.“. Wir sagen, kommt vorbei und taucht mit PAULs JETS in eine Sphäre ein, die schön ist, in der alles passieren kann.


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 SCARABEUSDREAM 


Österreichs Zwei-Mann-Orchester Scarabæusdream legte Januar diesen Jahres mit ihrem neuen Album «crescendo» ein weiteres Ungetüm vor. Hannes Moser und Bernd Supper spannen den Bogen der Euphorie von episch-orchestraler Klassik über mitreißende Posthardcore-Manie bis hin zu grell-präzisen Pop-Blitzen. Das alles herausgeholt aus der schmalen Besetzung Schlagzeug, Klavier und hysterische Vocals. Wer je eines iherer Nach-uns-die-Sinflut-Konzerte erlebt hat weiß, das bei dieses Beiden, Konzerte zu Ritualen werden, zu Ritualen aus Körperlichkeit und schwarzem Theater, aus Free Rock und übersteigerter Seelenschau, aus Unverwechselbarkeit und emotionaler Fallhöhe, aus Euphorie, Wahn und Liebe. Seid dieses Jahr vor Ort, wenn meterdicke Soundwände brechen und sintflutartige Klangwellen zu Wolken verdampfen, welche fragile Interludes tragen.


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 VOODOO BEACH 


Voodoo Beach, ist der Bandgewordene Name eines sagenumwobenen Strandabschnittes, welcher im Nebel des düsteren Psycedelic Rock im Stile der 70s versteckt liegt. Hier von einer Welle in die Tiefen des Meeres fortgerissen, wird man umspielt von LoFi-Psych-Blues und dem Post-Punk der 80er. Geflochtene Popstrukturen verschmelzen zu einem in ein mit Punk durchtränktes Kaleidoskop. Jedoch trimmen dich die sonst farbenfrohen Durchguckröhren im Weltbild von Voodoo Beach in einem Mix aus Kuntergrau ein. Die Trommeln und der Bass benebeln dich, die Klanglinien der Gitarre verwirren dich und die prägnanten Vocals ziehen dich in den Bann, als wäre Sängerin Verita Vi eine menschgewordene Sirene und man selbst in den Weiten eines tiefschwarzen Meeres versunken. Passender als "OZEAN" könnte die Debüt-EP des Berliner Vierers also garnicht heißen. Ergebt euch den mystischen Vibes und stranden mit uns am Voodoo Beach.


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 NVMERI 


Im Licht der Buntglasfenster osteuropäischer Kirchen aufgewachsen, in den Clubs der Szene älter geworden. Dies spiegelt sich vorallem dann in der klanglichen Atmosphäre des Math-/Prog-Trios aus der Slowakai wieder, wenn sie vertraute Klänge der Vergangenheit in unvorhersehbare Geräuschkulissen des neuen Jahrtausends transformieren. Durch elegante Komplexität verschmelzen NVMERI Low-End-Rythmen mit dem Sound der 70er und 80er sowie nahezu sakral klingenden Harmonien. Nachdem ihr Debut-Album in ihrer Heimat direkt zum Album des Jahres gewählt wurde, versorgten die Drei aus Bratislava Live, von Großbritannien über Italien bis nach Kroatien fast komplett Europa mit Gänsehaut. Dieses Jahr machen sie halt auf der Insectlounge Bühne, um auch eure Gehörgänge eben mit dieser Gänsehaut zu überziehen.


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 BELLCHILD 


Bellchild ist das uneheliche Kind dreier Musiker. Geboren zwischen Rhein und Ruhr tobte es neugierig durch akustische und synthetische Klanglandschaften, immer auf der Suche nach Neuem. Seine ersten Lebensjahre erlebte es gut behütet, von den Eltern geliebt und umsorgt. Ab und zu kam auch Mal Onkel Radiohead oder die Cousins Son Lux oder Björk zu Besuch und sorgten für musikalische Prägung. Nun ist es an der Zeit das Elternhaus zu verlassen und den Experimental Pop in die große weite Welt hinaus zu tragen.

Mit einem ihrer ersten Gehversuche Focus Pocus beweisen die 3 Frickler ihr Gespür für ganz große elektronische Sprünge und ab Minute 4 glaubt man dann doch tatsächlich einen Radiohead zu hören. Einer dieser Songs die sich erst finden müssen und am Ende ihre komplette Schönheit preis geben. Tobt und tanzt dieses Jahr auch bei uns mit Bellchild!


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 JULIAN PHILIPP DAVID


Gitarren zwischen der Melancholie der Mittzwanziger und luftigleichtem Indie-Flair treffen bei Julian Phillipp David auf den Hip-Hop der Hamburger Schule. Den Namen gewählt, weil es das war was nach der Auflösung seiner Band Tonomat 3000 übrig blieb, nämlich er selbst. Mit seinem Songwriter-Rap ist Julian zu sehr Hip-Hop für Phillip Poisel, aber auch zu sehr Poplyricist für OK KID oder die Orsons. Bei all der Eingängikeit atmen und leben die Tracks des Wahl-Mannheimers durch die lyrische Detailverliebtheit, der hohen Affinität zum geschriebenen Wort und dem feinen Gespür für jene Augenblicke und Gefühle, welche sich nur zwischen den Zeilen wiedergeben lassen. Gespickt mit der Gewalt seiner Texte und der Leichtigkeit seiner Ohrwurmmelodien betritt Julian Phillipp David dieses Jahr unsere Bühne und wird nicht nur auf dem Heimweg sondern noch tagelang in euren Gehörgängen nachhallen.



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 STRAND CHILD 


Vier Nationen, Eine Band. Bei den Dream-Rockern STRAND CHILD perlen Gitarrenläufe prickelnd Melodien, die tagverträumt anmuten und sich Sommers auf einer Wiese aus glückseligen Klängen langmachen, nur um sich im nächsten Moment zu Hooks aufzuschwingen, die das Mitsingen gut vertragen, wenn nicht herausfordern. Ein Sound, den man direkt begießen will, in einer Runde von Freunden des durchdachten Pops, um hinterher noch eine längere Nacht daraus zu machen. Wenn man dann morgens aufwacht, so leicht breiig im Schädel, aufsteht und in eine Pizzaschachtel von gestern tritt mit Pizza darin, lässt man das nicht an sich ran, weil die Nacht zu gut war und der Tag draußen zu schön ist und STRAND CHILD auch dafür immer noch der richtige Soundtrack ist.



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 TIGERYOUTH 


Tilman Benning aka TIGERYOUTH ist der Punk unter den Singer -Songwritern. Er ist ein Mann des deutlichen Tons, von einer Direktheit geprägt, die keinen Verbal-Kitsch braucht um auszudrücken was er fühlt. Er ist rau, laut und vorallem durstig. TIGERYOUTH ist der Typ, der mitten in der Nacht zu deinem besten Freund wird und mit seinen Liedern dem Ausdruck verleiht, was du gerade denkst. Als würde er dich seit Jahren kennen und du ihn. Manchmal vielleicht sogar besser, als euch beiden lieb ist. Zeit ihn beim diesjährigen InsectLounge OpenAir tatsächlich kennen zu lernen und gemeinsam den Durst zu stillen.



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 GOLDBRASSE 


Die drei Funk-Visionäre aus Dresden, genannt GOLDBRASSE beglücken das Publikum mit ihrer musikalischen Version von Zuckerbrot und Peitsche. Dicke Beats und fette Bretter wechseln sich ab mit filigranen Intermezzi, getragen von einer Kleidungswahl ikonischen Ausmaßes und über allem schweben elektronisch manipulierte Vocals. Sie sind der Döner nach dem Opernbesuch. Der feuchte Traum vom strengen Mathelehrer. Der Blockbuster nach der Lektüre des Gesamtwerks von Immanuel Kant. GOLDBRASSE ist Kompetenz in Musik, gekommen um euch beim diesjährigen InsectLounge OpenAir mit ihrem Weirdo-Funk den Rücken einzucremen.




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 TRIGGERKID & THE ENDING MAN 


Zwischen Geburt und unvermeitbarem Ende kann alles passieren, unter anderem eben auch das Trieblaut Frontman Oliver Zorn und Ex-Tú Acá No Drumer Philip Ohlendorf beschließen den inneren Trigger mit Schlagzeug, Bass und Gesang nicht nur zu bedienen sondern direkt in Extase zu versetzten. Dieser musikalische Enthusiasmus findet irgendwo zwischen Grunge, Punk und Noiserock statt, aber da ja sowie so alles passieren kann, wird sich nur allzu spielend und intuitiv über jegliche Genregrenzen hinweggesetzt. Damit aber das unvermeitliche Ende nicht nur die gewünschte Bedeutung bekommt, sondern die beiden Dresdner Dudes uns nach dem InsectLounge OpenAir 2019 auch mit Namen in Erinnerung bleiben können, taufen sie sich TRIGGERKID & THE ENDING MAN.



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